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Fruchtsäurepeeling

Fruchtsäuren – sogenannte Alpha-Hydroxysäuren (AHA) wie Glykolsäure oder Milchsäure – kommen natürlich in Früchten, Zuckerrohr oder Milch vor. Beim Fruchtsäurepeeling wird eine Lösung mit einer höheren Konzentration dieser Säuren auf die Haut aufgetragen. Sie lockert die Verbindungen zwischen den abgestorbenen Hautschüppchen an der Oberfläche, sodass diese sich lösen, und regt die Erneuerung der Haut an.

Für wen eignet sich die Behandlung? Bei fahler, müder Haut, vergrößerten Poren, leichten Unreinheiten und Mitessern, feinen Linien, Pigmentflecken und einem unebenen Hautbild. Das Fruchtsäurepeeling ist ein oberflächliches Peeling und für die meisten Hauttypen geeignet. Es kann die Haut auch gut auf andere Behandlungen vorbereiten, weil Pflegeprodukte danach besser aufgenommen werden.

So läuft die Behandlung ab: Die Haut wird gründlich gereinigt und entfettet. Dann wird die Fruchtsäure aufgetragen und wirkt einige Minuten ein; dabei ist ein leichtes Kribbeln oder Brennen normal. Anschließend wird die Säure neutralisiert und eine beruhigende Pflege aufgetragen. Die Behandlung dauert etwa 30 Minuten. Empfohlen wird eine Serie von vier bis sechs Anwendungen im Abstand von etwa zwei Wochen, wobei die Konzentration schrittweise gesteigert werden kann.

Nach der Behandlung: Die Haut kann für einige Stunden gerötet sein und in den folgenden Tagen leicht spannen oder fein schuppen. Während der gesamten Behandlungsserie ist konsequenter Sonnenschutz (hoher Lichtschutzfaktor) wichtig, da die frische Haut empfindlicher auf UV-Strahlung reagiert. Behandlungen werden deshalb bevorzugt im Herbst oder Winter durchgeführt.

Wann sollte nicht behandelt werden? Bei Sonnenbrand, offenen Wunden, Herpes oder Ekzemen im Behandlungsbereich, in der Schwangerschaft sowie während oder kurz nach einer Behandlung mit Isotretinoin oder anderen stark wirksamen Hautmitteln.

Preis: ab 150 €